Tipp: NTFS schreiben unter OS X

Wer wie ich hin und wieder auf NTFS-partitionierte Laufwerke zugreifen muss, hatte unter Mac OS X die Qual der Wahl. Entweder musste ein paralleles Windows-System mittels Bootcamp eingerichtet oder eine Software, welche den Zugriff auf NTFS ermöglicht, käuflich erworben werden oder gar nicht erst mit NTFS anfangen und auf FAT32 umsteigen. Nur hat eben FAT32 einige Probleme bez?glich der maximalen Dateigröße, weswegen es nicht sinnvoll war, an dessen Einsatz ?berhaupt zu denken. 

Ich bin vor Wochen rein zufällig, da ich Bekannten etwas auf eine NTFS-formatierte Festplatte kopieren sollte, ?ber eine Möglichkeit gestoßen unter Mac OS X auf NTFS-Datenträger zuzugreifen – vorausgesetzt, es handelt sich um USB Datenträger. Die Software der Wahl heißt hier VMWare Fusion. Es ist gut möglich, dass dies auch mit VirtualBox funktioniert – probiert habe ich es aber noch nicht.

Fusion hat hier die Möglichkeit ein USB-Gerät virtualisiert in die virtuelle Maschine zu leiten. Währenddessen ist dieses Gerät unter Mac OS X nicht sicht- und nutzbar und steht dann alleinig innerhalb der VM zur Verf?gung. Als Beispiel habe ich einen USB-Stick genommen und die Schritte bis innerhalb der VM bildhaft abgelichtet.

[singlepic id=1077 w=100 h=100 float=left]Das USB-Gerät wird wie gewohnt angestöpselt und man „wartet“, bis Mac OS X es gefunden und gemountet hat. Die VM wird wie gewohnt gestartet. Danach begibt man sich an den unteren Rand des VM-Fensters von VMWare Fusion, dr?ckt rechte Maustaste (oder CTRL-Linksklick) auf das USB-Symbol.[singlepic id=1078 w=100 h=100 float=right] Es werden alle Geräte angezeigt, die via USB angeschlossen sind. Ein Klick darauf gen?gt und das USB-Gerät wird unter Mac OS X ausgeworfen und virtuell in die VM eingebunden.

[singlepic id=1079 w=100 h=100 float=left]Danach steht das Laufwerk unter Windows (hier Windows Vista) zur freien Verf?gung – inklusive vollem Zugriff auf NTFS. jetzt kann sich nach Belieben ausgetobt werden. [singlepic id=1080 w=100 h=100 float=right]Hierzu habe ich in der VM den USB Stick formatiert. Damit es auch nachweisbar ist habe ich als Dateisystem NTFS gewählt und den Vorgang abschließen lassen.

[singlepic id=1081 w=100 h=100 float=left]Der USB Stick ist daraufhin unter neuem Namen (STICKIE) und mit dem Dateisystem NTFS gesegnet worden.[singlepic id=1082 w=100 h=100 float=right] In den Eigenschaften des Datenträgers kann man das Ganze „bewundern“. Der Stick hatte zuvor ein FAT32 Dateisystem – und jetzt halt nicht mehr. 😉

[singlepic id=1083 w=100 h=100 float=left]Danach kann man einfach Dateien auf das NTFS-Dateisystem kopieren. Hierzu habe ich testweise ein AVI von einem wirklich grottenhaften und schlechten Spiel genommen. Aber dar?ber lasse ich mich nicht weiter aus. Ärgert mich eh schon, daf?r Geld ausgegeben zu haben, da ich dachte, es w?rde sich vom Prinzip her an dessen Vorgänger richten – falsch gedacht!.[singlepic id=1084 w=75 h=75 float=right] Nach getaner Arbeit kann der Stick normal ausgeworfen werden. Entweder ?ber die Auswerfen-Funktion von Windows, oder aber ?ber besagtes Symbol, von wo aus das USB-Gerät verbunden wurde. Danach steht es wieder unter Mac OS X zur Verf?gung – dieses Mal als NTFS formatiertes Laufwerk.

[singlepic id=1085 w=100 h=100 float=left]Der komplette Inhalt des Sticks (das besagte Video) ist enthalten und selbst das Info-Fenster unter OS X besagt, dass das Dateisystem NTFS ist. NTFS ist also ohne große Probleme unter OS X möglich. Zwar muss die VM laufen, bzw. gestartet werden, aber das dauert nur wenige Sekunden (zumindest bei mir), bis die VM gestartet ist oder aber, auf Grund der Entwicklung von Anwendungen, sie läuft eh bereits. Vielleicht geht VirtualBox ebenso? Traut sich wer zu testen?

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