Gefälschte BKA-Mails

Ach, wertes BKA! Ihr wollt Rechner online durchsuchen, zusammen mit Frau von der Leyen eine Zensurinfrastruktur unter dem Deckmantel der Erschwerung von KiPo aufbauen, auf Vorrat gespeicherte Daten bei den TK-Anbietern zugreifen, verstärkte Rechte und Instrumente zum Aufsp?ren von Terroristen durchboxen und das alles zu Lasten der Freiheit und B?rgerrechte in Deutschland – und dann seit ihr nicht einmal in der Lage gefälschte BKA-Mails zu verfolgen? Stoppschilder auslesen wollen, aber den/die Urheber einer SPAM-Welle nicht ausfindig machen können?

Wo ist das Problem? Die Kontoverbindung steht doch in der Mail drin, oder wollt ihr gar ein Stoppschild vor der Bank einbauen, was jeder sieht, der auf Grund des Inhaltes der Mail bezahlen will? Am besten gleich wie bei den KiPo-Sperren den Zugriff protokollieren, denn mit Sicherheit ist jeder Zahler auch ein Raubkopierer, oder? 

Ich warte noch auf den Tag, wo die SPAM-Futzies auf diesen Stoppschilderwald-Wahn aufspringen und dann Mails versenden werden. Als Absender steht dann etwas, wie „stoppschild@bka.de“ und der Text faselt etwas von:

Ihre IP-Adresse wurde beim ansurfen einer gesperrten Internetseite mittels eines STOPP-Schildes geloggt und gespeichert. Da dies ihr erstes Vergehen ist, ?berweisen sie bitte <hier_geldsumme_eintragen>€ Bußgeld auf folgendes Konto. Sollten sie dieser Zahlungsaufforderung binnen 5 Tagen nicht nachkommen, behalten wir uns vor, sie mittels eines Sondereinsatzkommandos (SEK) unerwartet zu „besuchen“ und weitere strafrechtliche Maßnahmen einzuleiten.

MfG,
ihr BKA-Team, Geschäftsstelle Stoppschild!

Bin mal gespannt, was dann im Lande los ist …

PS: Fallt auf solch einen Mist, verursacht von Spammern, nicht rein. Sollten Unklarheiten sein, dann Jemanden fragen und eine 2. Meinung einholen. Mails sind bisher in meinen Augen und Verständnis nicht rechtssicher.

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