Nachtrag: England

Da ich die letzten Tage arg eingespannt war, kommt nun noch ein kleiner Nachtrag meiner Englandreise. Ich hatte ja angesprochen, dass ich versuchen wollte ein paar Fotos von den vielen Kameras dort zu machen. Beim Versuch und der ersten Ausf?hrung ist es auch geblieben, als während der Fotoaufnahmen zwei freundliche Polizisten kamen. Diese wiesen mich darauf hin, dass es gegen das Gesetz wäre, Sicherheitsvorrichtungen und Apparaturen zu fotografieren oder zu filmen und „baten“ mich, mein fast vollendetes Panorama auf der kleinen Digicam zu löschen – nat?rlich mit Sofortkontrolle.

Ich hatte versucht, die gelöschten Bilder wieder zu rekonstruieren, was mir bisher aber nicht gelungen ist. Die wiederhergestellten Bilder waren bisher allesamt korrupt und nicht darstellbar, was mich sehr ärgert. Anscheinend löscht die Digicam doch etwas anders die Aufnahmen. Und ich hatte extra danach keinerlei Aufnahmen mehr getätigt, um die Wiederherstellung nicht zu versauen. Jedenfalls, aus der Perspektive wo ich mein Panorama machen wollte, waren allein mehr als 20 Kameras, teils Nachtsicht, teils Dom, teils rotierend bzw. zoomfähig, auffindbar. Wirklich schade, dass das nicht geklappt hat.

Dass man beim Passieren der 2 Sicherheitsbereiche (besser des zweiten Bereiches) seine Schuhe ausziehen, sein Notebook wie auch Kameras aus der Tasche nehmen (meiner Einer „durfte“ auch das Macbook anstarten, damit die Leutchen dort sicher sein konnten, dass es keine Attrappe ist), den G?rtel aus der Hose nehmen, sowie auch andere Dinge machen muss, ist fast jedem bekannt. Beim Passieren des ersten Bereiches im Terminal 5 in Heathrow musste ein Großteil sich auch von den Kameras fotografieren lassen. „Ausgewählte“ Leute wurden energisch zur Abgabe von Fingerabdr?cken gebeten – zum Gl?ck wirkte ich anscheinend harmlos, sodass mir das Ganze erspart blieb.

Alles Erfahrungen, die anscheinend schon akzeptiert, dennoch in meinen Augen mehr als ?bertrieben sind … der alltägliche Terror halt!

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