RTFM

[singlepic id=1144 w=200 h=200 mode=web20 float=left]Derzeit testen wir in der Firma unterschiedliche Serverbetriebssysteme und Serveranwendungen aus, da die Infrastruktur bei uns erneuert werden soll. Zusätzlich muss man in diesem Gewerbe auf der Höhe der Zeit bleiben und seine Hände an neuen Hard- wie auch Softwaretechnologien legen – man möchte ja auch den bestmöglichen Support seinen Kunden zu Gute kommen lassen.

Dass bei jeder Aktion auch immer RTFM (Read The Fucking Manual) gilt, sollte bekannt sein. Dass man selbst das mitunter nicht beachtet ebenso – zum Leidwesen der eigenen Zeit. Heute zum Beispiel lief eine knappe Stunde lang die Installation eines SBS 2008 Standard (Small Business Server 2008) auf einer Testmaschine, nur um im Moment der Euphorie ?ber das baldige Ende der Installation der angegebene Screenshot gezeigt wird.

Installation ergo nicht möglich, da die Testmaschine „nur“ 2GB RAM zur Verf?gung hat und kein passender RAM mit ECC zur Verf?gung steht und ebenso nur f?r diesen Fall speziell f?r die Testmaschine nicht extra angeschafft wird. Ich sagte ja schon immer, dass mehr RAM stets zu bevorzugen ist, aber dass f?r solch ein Produkt gleich 4GB Pflicht sind, ist schon etwas … nja, bescheiden!

Dennoch hätte man die Stunde einsparen können, wenn schon während oder vor der Installation darauf hingewiesen worden wäre, dass zu wenig RAM in der Kiste steckt. Microsoft signalisiert ja sonst auch jeden Pups unter Windows.

Naja, was solls .. die Moral von der Geschicht – vergiß niemals nie das RTFM nicht!

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6 Antworten

  1. Artanis sagt:

    Testet ihr auch richtige Serverbetriebssysteme? 😉

    • FireFox sagt:

      Manchmal glaube ich wirklich, Zeit wirds …
      Ne, mal im ernst .. du hast eine breite Masse in der Kundschaft, die von Anwendungen abhängig ist. Beispiel die DATEV *schüttel*, oder Lexware oder Sage oder was weiß ich. Gegenstücke in der „neuen“ Welt der OSse gibt es wenig – zumindest mir kaum bekannt. So etwas nennt man Teufelskreis und da gibt es einige Leute, die sich sichtlich die Hände reiben.
      Was habe ich mal in einem Forum gelesen (sinnfrei rezitiert): „Ich setze lieber MS Produkte bei Kunden ein, als *nix oder Linux, denn bei Windows verdient man wenigstens am Service …“ – so oder so ähnlich. Aber das stammt nicht von mir, dieser Ausspruch – ich hoffe, wir verstehen uns 😉

  2. Marcus sagt:

    Nun rate mal was auf meinen T-Shirt steht was ich grad anhabe 😉

  3. Cläußken sagt:

    Also wie ich den Screenshot verstehe ist das doch nur ein Warnhinweis das Windows SBS nur zu empfehlen ist, wenn man 4 GB hat!
    Das steht >MÖGLICHERWEISE< kann Windows SBS nicht bla bla bla ..
    Darunter ein Häkckchen „Ich bestätige alle Warnungen!“
    Noch weiter unten in blau „Kann ich fortfahren ohne Hardware hinzuzufügen …“
    Was steht denn dort, wenn man darauf klickt?!?!? (Der Screenshot wäre interessanter!)

    Alles in allem verstehe ich es so, das es trotzdem läuft aber von MS nicht empfohlen wird.

  4. FireFox sagt:

    Der Screenshot zeigt sehr gut, dass das Häkchenfeld nicht auswählbar ist. Da es nicht auswählbar ist, geht die Installation auch nicht weiter bzw. schaltet es nicht den Weiter-Button frei.
    Klickt man auf den blauen Text, erhält man ein Hilfefenster, welches die „Fehelrsymbole“ (hier das rote Kreuz) erklärt. Das rote Kreuz steht zum Beispiel für einen Fehler, wo das Setup nicht weiter fortgeführt werden kann. Es gibt auch noch Warnungen, aber diese behindern eben das Setup nicht.

    Es läuft wie gesagt nicht mit weniger als 4GB RAM. Ein Blick in die Doku zeigt, dass der erste Server minimal 4GB haben muss, der 2. Server (bei SBS Premium) braucht minimum nur 2GB. Deswegen sind wir wahrscheinlich davon ausgegangen, dass nur 2GB benötigt werden.

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