Bußgeld für Nichtwähler

[singlepic id=1145 w=320 h=240 mode=web20 float=left]Langsam hackt es, oder? Nach dem Wahldebakel f?r das EU-Parlament haben die Parteien nicht einmal den Anstand vernunftbegabt dar?ber nachzudenken, wieso die Wahlbeteiligung so mies war?

Nein – es liegt ?berhaupt nicht daran, dass man eine muchtige Politik betreibt. Es liegt auch nicht daran, dass der B?rger immer weiter gegängelt, drangsaliert, kontrolliert, ?berwacht und finanziell gemolken wird. Nee, ach woher – der Wähler ist schlichtweg FAUL! Deswegen denken die Überherren auch dar?ber nach zB. ein Bußgeld von 50,- € f?r jeden Nichtwähler zu verhängen. Macht sich besonders gut, wenn das vielleicht gleich bei den H4-Empfängern automatisch vom Konto oder deren Leistung abgezogen wird, was? Oder es muss „interessanter und patriotischer“ gestaltet werden, ala „Yes we can“ Obama? Oder gar „manipulationsfreie“ Wahl via Internet?

Eine Wahlpflicht bringt nichts – f?r wen sollen sich Unzufriedene und Unentschlossene entscheiden? Zwischen Pest oder Cholera? Und das noch unter Zwang? Vergesst es! Macht vern?nftige Politik – steht zu den Anliegen eurer Wähler: da muss sich besonders die SPD mal hinsetzen und wieder Hausaufgaben machen, denn sie haben bis heute nicht begriffen, wieso sie keiner mehr wählt und deren Mitglieder reißaus nehmen. Aber auch die CDU ist kein Deut besser, denn die alte Riege wird immer d?nner und neues Jungvolk will kaum kommen und ergo d?nnen sie aus, wegen Nachschubmangel ..

Die Wahl sollte eine Denkst?tze sein – sollte zum Nachdenken bewegen, was falsch gelaufen ist. Denkste … ich warte noch auf den Zeitpunkt, den Pispers mal sagte:

Was glauben Sie, was in diesem Land los wäre, wenn die Leuten w?ssten, was los ist!

Unfassbar  ..

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1 Antwort

  1. webe sagt:

    Ein Bußgeld für die Parteien wäre wohl eher angebracht. Vielleicht sollte die Wahlkampfkostenerstattung um den Prozentsatz der Nichtwähler gekürzt werden. Da hätten die Parteien doch mal einen Anreiz sich wirklich um den Wähler zu bemühen und würden sich vielleicht nicht mehr mit der Mehrheit innerhalb der wählenden Randgruppe begnügen.

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