Erbärmliches Deutschland

[singlepic id=1149 w=160 h=160 float=right]Langsam heisst es aufrappeln. Raus aus dem Schneckenhaus und Gesicht zeigen. Neue Wege zu suchen und andere aufzuklären und zu mobilisieren, um gemeinschaftlich gegen die ausufernden Grundrechtseingriffe nebst neuer Forderungen Einhalt zu gebieten.

Zum Beispiel hat es Frau von der Leyen wieder geschafft, jeden, der in der Lage ist (und ggfs. auf Grund von drohender Zensur) DNS-Einstellungen zu ändern, erneut zu diffamieren.

Wer die Stoppseite zu umgehen versucht, macht sich bewusst strafbar, weil er dann aktiv nach Kinderpornografie sucht.

F?r Frau von der Leyen sieht Politik und Entscheidungen der Kaste als Weg der Mehrheit – egal, ob es die Wahrheit ist oder nicht. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Eine Meinung kann jeder haben, aber n?tzen tut es nichts. Getreu dem Motto „Mir nach, ich folge“ rennt man dem Geld und der Macht hinterher ohne Interesse daran, was dabei alles kaputt geht.

Das ist lebendige Demokratie. Ich meine: 134.000 Zeichner, das ist schon etwas. Aber es gibt 40 Millionen Internetnutzer. Jetzt beginnt die Phase, in der man erkennen wird, ob Sie nachhaltig dranbleiben. Politik besteht aus Meinungsäußerung, aber danach muss man sich Mehrheiten suchen und auch Alternativlösungen anbieten. Das ist das Entscheidende.

Die Frage ist doch, ob wir alle es der Frau von der Leyen und vielen anderen Politikern gestatten, zu Gunsten von Meinungsmache auf Wahrheiten zu verzichten?

Da wird offen ?ber Steuererhöhungen diskutiert. Nein – nicht unbedingt die Mehrwertsteuer von 19%, sondern die Steuer f?r zB. Nahrungsmittel, welche derzeit bei 7% liegt. Diese, wenn es nach CDU/CSU geht, sollen auf 19% abgehoben bzw. eine einheitliche Steuer von 18% eingef?hrt werden. Und wen trifft es? Richtig .. alles mit und unter der Mittelschicht in Deutschland!

Es ist beschämend, wie dem Volk immer weiter in die Tasche gegriffen werden soll. Menschen, die diesem Staatsapparat vertraut haben. Menschen, denen zusammen genommen zig und aber zig Milliarden Euro entfremdet wurden, um es den „armen“ Banken und Konzernen in den Allerwertesten zu pusten. Wir haben doch eine freie Marktwirtschaft – also lasst sie sterben. Wenn ich Geld verzocke, dann muss ich mit den Konsequenzen leben. Da kann ich auch nicht auf Staatsgelder hoffen.

Da wird laut dar?ber nachgedacht, Webseiten einer Alterskennzeichnung zu unterziehen. Wer es nicht macht, dessen Seite soll durch lokale Filtersoftware nicht zugänglich sein. Wer das ?berhaupt auf Grund der F?lle kontrollieren oder managen soll? Who cares .. begreifen die da oben es nicht, dass das Internet an der Grenze Deutschlands weiter geht?

Aber dem nicht genug. Wo kommen wir denn da hin, wenn die bösen Urheberrechtsverletzer unbescholten davon kommen. Das Getöse um das Entziehen eines Mediums zur Grundinformationssicherung wird weiter forciert. Jeder Gerichtsvollzieher macht bei seiner Kuckuck-Kleberei einen großen Bogen um PCs, aber die Herren dort wollen das bei Herunterladen von Musik und anderen Medien dennoch tun? Weil das Internet darf kein „urheberrechtsfreier Raum“ sein und es muss mit allen Mitteln gegen die Fantastilliarden Euro an Umsatzeinbr?chen mit entschiedener Machtdemonstration entgegen getreten werden. Hier geht es letztendlich um Kreative, wie Bohlen oder Musikantenstadl-Auftreter. Es interessiert doch keine Sau, ob mit oder ohne Internet ?berhaupt noch CDs in der fiktiven von der Content-Mafia erdachten menge verkauft werden w?rden.

Aber unsere Medien tun ihr Bestes, um uns informativ und objektiv und ohne suggestive Bevormundung zu unterrichten – selbstverständlich vollkommen kritisch und unparteiisch. Wie gut, dass es einigen Leuten auffält, was zB. die Zeit im ersten verlinkten Artikel gemacht hat. Völlig wertfrei geht man gezielt auf die unterschiedlichen Leser zu. Der Artikel hat online die Titelunterschrift: “ … streiten ?ber die Stoppschilder vor Kinderpornoseiten“. Und was steht in der Printausgabe – “ … streiten ?ber das Verbot von Kinderpornographie“. Ganz großes Kino, liebes Zeit-Team!

Vielleicht hilft ein Gedankenansatz von Stefan vom Unkreativ Blog. Interessant finde ich den Gedanken auf jeden Fall. Zumindest sehe ich das derzeitige System mehr als gefährdet – in jeglicher Hinsicht. Einfach erbärmlich!

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