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Transparenz-Offensive: Telekom informiert über Umfang der Auskünfte gegenüber Behörden 0

Transparenz-Offensive: Telekom informiert über Umfang der Auskünfte gegenüber Behörden

Die Telekom hat heute ihren Jahresbericht ?ber die Auskunft an Sicherheitsbehörden f?r das Jahr 2013 veröffentlicht. Sie gibt dar?ber Auskunft, in wievielen Fällen (beim Unternehmen selbst) Anschl?sse ?berwacht, Verkehrsdatensätze, Teilnehmerbestands- und IP-Adressinhaberdaten abgerufen wurden. Man muss sich einmal die Zahlen genau auf der Zunge zergehen lassen: 49.796 Anschluss?berwachungen 436.331 Verkehrsdatensätze 28.162 Teilnehmerbestandsdaten 946.641 IP-Adressinhaberdaten Angeblich w?rde es ja nur wenige Menschen im Allgemeinen treffen – aber fast 50.000 ?berwachte Anschl?sse ist schon eine beachtlich hohe Zahl. Wir m?ssen echt viele Terroristen im Land haben … „Bemerkenswert“ ist zudem die Anzahl der IP-Adressinhaberdaten. In fast 1 Millionen Fälle wurden personenbezogene Daten ohne weitere Nachweise...

Niemand hat die Absicht … 0

Niemand hat die Absicht …

eine Mauer zu errichten. Na, kennt den Spruch noch jemand? Niemand hat die Absicht, Daten zu sammeln, auszuwerten oder gar zu missbrauchen. Die Privatwirtschaft in Teilen macht es vor und der Staat hinterher – warum auch nicht, wenn es größtenteils bei der Privatwirtschaft sich um (mitunter ehemals) Staatskonzerne handelt. Sei es die Bahn oder wie erneut die Telekom. Bei beiden hat nie jemand niemals nie nicht etwas getan und trotzdem kommt der braune und dreckige Sumpf langsam immer mehr nach oben. Die Telekom zum Beispiel hat nicht nur Bankdaten und Verbindungsdaten von Mitarbeitern und anderen Leuten ?berwacht und ausgespäht, sondern...

DNS-Sperren erst in 6 Monaten? 6

DNS-Sperren erst in 6 Monaten?

Wer das glaubt, dass die Erstellung der DNS-Sperrmechanismen f?r die Telekom besonders zeitaufwändig ist, der nagelt sich auch seine M?tze mit einem Presslufthammer an den Kopf. Die Telekom hat mindestens bereits die Basis f?r die DNS-Sperrmechanismen funktionsfähig, was man mehr als gut an der T-Online Navigationshilfe, ?ber die ich bereits berichtete, sehen kann. Ich glaube nicht, dass, wenn die Zeit f?r Sperrmechanismen benötigt wird, es sich um die Realisierung der DNS-Sperren handelt. Vielmehr, weil es der gesetzliche Rahmen der Gesetzesvorlage nicht einschränkt, wird an tiefergehenden Mechanismen gewerkelt – mit Sicherheit! Generell sei der Entwurf aber „technikoffen“ formuliert, sodass Provider auch...

Update: Web und DNS manipuliert 31

Update: Web und DNS manipuliert

[singlepic id=1111 w=150 h=150 mode=web20 float=left]Ich dachte ich guck nicht richtig, als ich das links stehende Bild in meinem Browser erblicken musste. Wie kommt es, dass T-Online bzw. Telekom meine HTTP-Anfragen und ergo die zugrunde liegenden DNS Abfragen manipuliert, ohne eine AGB-Änderung anzumelden bzw. den Kunden (respektive mich) zu kontaktieren. Ich finde das eine derbe Frechheit das Ganze noch als „Feature“ zu verkaufen. Aufgefallen ist mir das, weil ich mich etwas blödsinnigerweise bei der URL-Eingabe vertippt habe. Jetzt hatte ich das Ganze mehrfach wiederholt und es ist tatsächlich so. Ebenso habe ich durch Suche gefunden, dass das Ganze anscheinend schon...

Von Google über Überwachung 2

Von Google über Überwachung

Es ist schon erstaunlich, wie „differenziert“ der „gemeine“ B?rger bestimmte Aspekte der möglichen Überwachung, öffentliche Foto- und Videoaufnahmen oder Vollarchivierung der Kommunikation sieht. Thema ist diesmal Google Street View. Die Leser, die mich etwas kennen, wissen, wie ich zu Google stehe. Deswegen finde ich es auch f?r richtig, dass man sich gegen die Aufnahmen der Street View Flotte wehrt. Schon allein, da die Aufnahmen gegen die Panoramafreiheit, die in §59 UrhG beschrieben ist, mit ziemlicher Sicherheit verstoßen. Der Aufnahmestandpunkt muss zudem allgemein ohne Hilfsmittel zugänglich sein. Eine Leiter – auch wenn sie nicht dazu dienen sollte, ?ber ein Hindernis hinwegzublicken...

Update: Sprachlos … 0

Update: Sprachlos …

Was ich eben bei Heise, und im Original bei der Frankfurter Rundschau gelesen habe, verschlägt mir vollends die Sprache. Langsam beschreiten die Sicherheitsbehörden und TK-Anbieter – vornehmlich die Telekom – Wege, die nicht mehr tolerierbar sind. Ohne spezifischen Grund wurden massiv Daten Unbeteiligter f?r Rasterfahndunen seitens der Telekom dem BKA zugestellt. Ohne richterliche Beschl?sse, ohne konkreten Tatverdacht, ?ber den „kleinen“ Dienstweg, wurden die Daten ?aller? Kunden ausgehändigt Erst gestern hatte Fefe die Informationen heraus gekramt, wo sich sehr wahrscheinlich herausstellt, wie das BKA arbeitet und vor allem mit welchen Methoden (Update: neuer Link auf Telepolis, da Link bei Fefe down). Insbesondere...